Towerbesichtigung EDDH

Als Pilot des Flugsport-Club Neumünster e.V. kennt man sie. Die Stimmen aus dem Funkgerät, die einem Anweisungen zu Rollwegen, Flugrichtungen und Höhen oder einfach Verkehrsinformationen geben. Gemeint ist nicht die örtliche Flugleitung des Verkehrslandeplatzes Neumünster, sondern die Stimmen der Deutschen Flugsicherung, die sich beispielsweise hinter dem Namen "Bremen Information" oder "Hamburg Tower" verbergen. 

Man macht sich so sein eigenes Bild: wie arbeiten die Kollegen im Tower eigentlich, wer steckt genau dahinter und welches Standing haben wir als VFR Flieger (Sicht- und Freizeitflieger) bei den Kollegen der DFS.

Am 07.02.2016 hatten 14 Vereinsmitglieder die Gelegenheit, den Beruf des Fluglotsen und die örtliche Arbeitsweise direkt im Tower Hamburg zu begutachten.

Nach intensiven Kontrollen am Tor zur Einfahrt auf das Flughafengelände, wurden wir von Mitarbeitern der Deutschen Flugsicherung abgeholt und direkt zum Gebäude vor dem Tower gebracht. Der Flughafen Fuhlsbüttel, der übrigens noch in diesem Jahr zum "Flughafen Helmut Schmidt" zu Ehren des Altkanzlers umbenannt werden soll, ist der älteste und fünftgrößte Deutschlands. Derzeit werden knapp 160.000 Flugbewegungen im Jahr durch die Fluglotsen koordiniert - Tendenz steigend. Der Anteil der VFR Flieger sinkt dagegen übrigens.EDDH

Neben den vielen Fragen, die allesamt sehr freundlich und professionell beantwortet wurden, hatten wir im Verlauf unserer Besichtigung auch die Gelegeneheit, direkt hoch in den Tower zu fahren, um dort den Fluglotsen über die Schultern zu schauen. Der Ausblick ist gigantisch und von oben sehen die vielen Rollwege gar nicht so sehr unübersichtlich aus. Die Damen und Herren im Tower, die Frauenquote ist übrigens sehr hoch, haben uns auch hier alle möglichen Fragen beantwortet und die vielen Monitore und deren Inhalte erklärt.

Wer übrigens mehr über die Ausbildung zum Fluglotsen erfahren möchte, kann direkt bei der DFS nachlesen und sich ggf. gleich bewerben.

An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei dem gesamten Towerteam für die sehr informativen und eindrucksvollen Stunden.

Ein kleiner Appell an die Piloten, die sich möglicherweise bisher vor einem Einflug in eine Kontrollzone gedrückt haben: die Kollegen der DFS sind allesamt sehr hilfsbereit und vieles wird gerne - soweit die Verkehrslage es zulässt - auch möglich gemacht. Wichtig ist eine offene und ehrliche Kommunikation und damit ist natürlich auch die im Funk gemeint.

Sylt: Sonderaktion 2016

Der Flughafen Sylt startet 2016 mit einer Sonderaktion, um seinen Platz und die Insel etwas mehr in den Fokus zu rücken. Tatsächlich aber bietet die Lokation einige tolle Möglichkeiten, um sich bei gutem Wetter auf die nördlichste Insel Deutschlands zu machen. In unter 60 Minuten erreicht man von Neumünster (EDHN) aus den Platz. Die Lotsen auf dem Tower sind freundlich und hilfsbereit, so dass auch wenig Erfahrung mit Kontrollzonen und Flughäfen mit Linienflugbetrieb kein Hinderungsgrund sein soll. 

Sonderaktion 2016
für Flugzeuge bis 1.200 kg MTOW im nichtgewerblichen Verkehr

Landepauschale:
bis 30.06. und ab 01.09.2016: 15,- € (netto)
ab 01.07. bis 31.08.2016: 20,- € (netto)

inklusive:
 - Parken an 2 Tagen (am Ankunftstag + 1 Tag; nicht an Feiertagen und vom 01.07. bis 31.08.)
 - 5 L Avgas-Gutschein von TOTAL (Anrechnung auf das Tanken ab 20 Liter)
 - Warnweste Flughafen Sylt, powered by TOTAL, 2,-€

jeweils solange der Vorrat reicht:
 - Langnese-Eis für die Crew
 - Gutschein für 1 Fischbrötchen von Gosch (eine Woche gültig)
 - Kölln-Haferkeks für unterwegs

 

Weitere Info im Flyer!

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Praktische Prüfung bestanden

Die Flugausbildung endet nach vielen Wochen und Monaten endgültig mit der praktischen Prüfung. Hier gilt es dem Prüfer zu beweisen, dass man wirklich alles gemäß Lehrplan beherrscht - ein spannender Augenblick.

Aufregung bei den Flugschülern bzw. Prüflingen ist natürlich völlig normal, doch unsere Flugschüler werden von erfahrenen Fluglehrern am Flugplatz Neumünster derart gut vorbereitet, als dass sie nicht nur die Prüfung bestehen, sondern weit darüber hinaus stets mit einem guten und sicheren Gefühl in die Luft gehen.

Der Flugsport-Club Neumünster e.V. freut sich auf den frisch gebackenen Piloten Sven R..

Herzlichen Glückwunsch!

 

Open Glider Network

Seit dem Sommer 2015 haben wir auf Grund eines Schulprojektes der Wilhelm-Käber-Schule aus Hohenlockstedt eine eigene Flarm-Empfangsstation bei uns am Platz. Hierbei handelt es sich ein Open Source Projekt. Das Ziel des OGN Projektes ist es, eine einheitliche Plattform für die Verfolgung von Flugzeugen zu erstellen, die mit FLARM(oder FLARM-kompatibel) ausgestattet sind. FLARM wird vor allem in Segelflugzeugen genutzt wird, aber auch andere kleine Flugzeuge (Motorflugzeuge, Hubschrauber) werden oft damit ausgestattet, vor allem, wenn diese in Bereichen von intensivem Segelflugzeugverkehr genutzt werden.

OGN betrachte FLARM nur als eine Quelle von Positionsdaten und ist nicht interessiert an dem Aspekt der Kollisionserkennung, es verwendet keiner der diesbzgl. FLARM-Algorithmen. FLARM veröffentlicht auf öffentlich verfügbaren Frequenzen und die OGN Empfänger lauschen einfach und decodieren die empfangenen Pakete. Neben der Dekodierung von FLARM arbeitet man in unserer Gruppe auch daran, günstige OGN-Tracker zu realisieren, die dort installiert werden könnte, wo FLARM nicht verfügbar ist. Diese OGN Tracker werden das Open Tracking-Protokoll verwenden und die OGN Empfänger werden in der Lage sein, Pakete von beiden - FLARM-Geräten und OGN Trackern - zu dekodieren.

Mit ständig steigenden Empfangsabdeckung hoffen wir, die Sicherheit in den Bereichen zu verbessern, in denen der Segelflugverkehr mit dem "großen" Luftverkehr interagiert, was gelegentlich zu  Zwischenfällen führt. Da Controller auf ihren Radarschirmen normalerweise keine Segelflugzeuge sehen (es sei denn, diese sind mit Transpondern ausgestattet, was aber nur vereinzelt der Fall ist), kann OGN eine gute Alternative vorschlagen! Last, but not least können OGN Daten in SAR-Aktionen helfen.
(Quelle: http://wiki.glidernet.org)





Hier können Sie die mit FLARM ausgestatteten Flugzeuge verfolgen:



weitere Links zum Open-Glider-Network: