Geschichte

60 Jahre Flugsport-Club Neumünster

 

Ein Streifzug durch seine Geschichte 1950-2010

 

Erste Aktivitäten nach dem 2. Weltkrieg

Vor den Toren Neumünsters, auf dem Fluggelände Borneplatz in Boostedt, lebten nach dem Kriegsende die ersten fliegerischen Aktivitäten schrittweise wieder auf mit Modellflug und einzelnen (illegalen) Flugversuchen mit eigengebauten Leichtfluggeräten. Nach einem ersten losen Zusammenschluß in einem sogenannten "Modellbauzirkel", gründeten 45 meist ehemalige Modell-, Segel- und Motorflieger am 30. Juli 1948 die "Modellflug-Vereinigung Neumünster" mit dem gewählten Gründungsvorstand Bernhard Hahn, Otto Griebe, Hermann Rump und Herbert Theinert. Aber bereits nach einem Jahr erging ein erneutes Verbot jedweder Betätigung, was die Vereinigung zwar weiter bestehen ließ, aber ihrer weiteren Entwicklung ein vorläufiges Ende setzte.

 

Fliegerischer Neuanfang: Die fünfziger Jahre

Der heutige Flugsport-Club Neumünster (FSCN) wurde am 28.November 1950 offiziell ins Leben gerufen, er ging direkt aus der noch bestehenden Modellflug-Vereinigung hervor. Zum ersten Vorstand wählten die Mitglieder Willy Schaaf, Heinz Andreas, Hermann Rump und Herbert Theinert.

Erklärtes Ziel sollte die Ausübung aller Flugsportarten, Modellflug, Segelflug und Motorflug sowie die Ballonfahrt sein. Aber noch ließ die Gesetzeslage nur den Modellflug zu, der dafür allerdings eine ganz besondere Blüte erlebte. Modellfliegertreffen und Wettbewerbe erfreuten sich bei Aktiven wie bei Zuschauern großen Interesses. Mit Wirkung vom 19. Juni 1951 gab dann die Hohe Kommission der Alliierten den Segelflug in Deutschland wieder frei - der Wiederaufbau der Fliegerei konnte beginnen.

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Das Vermögen des jungen Flugsportvereins war die Begeisterung seiner Mitglieder, materielle Besitztümer wie Fluggelände, Flugzeuge, Startgeräte, Werkstatt - Nullbestand! Doch Begeisterung versetzt bekanntlich Berge, sie überträgt sich auf Freunde und Sympathisanten und läßt Verbündete und Sponsoren gewinnen. Und so geschah ein materielles Wunder: Im Frühjahr 1952 traf im Bahnhof von Neumünster im Eisenbahnwaggon ein fabrikneues, modernes, doppelsitziges Segelflugzeug des Musters Mü13e Bergfalke mit dem Kennzeichen D-3500 ein,

 

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